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	<title>Kommentare zu: Ewige Hölle?</title>
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		<title>Von: Tom</title>
		<link>http://www.freikirchen.at/2009/03/ewige-hoelle/comment-page-1/#comment-6</link>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 08:36:47 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Kritiker,

ganz herzlichen Dank für Ihre nachvollziehbare und verständliche Kritik.

Meine Einstufung, die ewige Hölle sei ein Mythos, habe ich mir nicht leicht gemacht. Als evangelikaler Christ habe ich jahrelang recherchiert. Richtig ist, dass ich hier die Argumente so gut wie möglich zusammen getragen habe, die zu dieser Einschätzung führten und diese unterstreichen, denn Argumente für eine ewige Hölle finden sich ja andernorts zur Genüge.

Keinesfalls will ich die ausstehenden Gerichte Gottes kleinreden. Ich habe ausführlich unter dem Menüpunkt &quot;Gerichte Gottes&quot; versucht, die Komplexität der ausstehenden Gerichte darzustellen. 

Mit Recht weisen Sie darauf hin, die Gerichtsandrohungen Jesu angemessen zu berücksichtigen.

Die Christenheit hat unterschiedliche Sichtweisen zu einem möglichen Heilsplan Gottes extrahiert. Ich neige in meiner Wahrnehmung zu einer Variante des Dispensationalismus nach Ethelbert William Bullinger. Danach gelten die  Gerichtsdrohungen des vorösterlichen Jesus nur Israel und bedeuten die mögliche Abwesenheit ungerechter Juden vom 1000-jährigen Reich. Dies kann man durchaus schließen aus der Aussage Jesu: Mt 15,24: &quot;Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.&quot;

Warnungen vor einer ewigen Quälhölle gibt es weder im Alten Testament noch bei Paulus. Folglich ist es berechtigt, zu überprüfen, ob die Begriffe &quot;ewig&quot; und &quot;Hölle&quot; in den Evangelien zu recht gebraucht werden.

Liebe Grüße
Tom</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Kritiker,</p>
<p>ganz herzlichen Dank für Ihre nachvollziehbare und verständliche Kritik.</p>
<p>Meine Einstufung, die ewige Hölle sei ein Mythos, habe ich mir nicht leicht gemacht. Als evangelikaler Christ habe ich jahrelang recherchiert. Richtig ist, dass ich hier die Argumente so gut wie möglich zusammen getragen habe, die zu dieser Einschätzung führten und diese unterstreichen, denn Argumente für eine ewige Hölle finden sich ja andernorts zur Genüge.</p>
<p>Keinesfalls will ich die ausstehenden Gerichte Gottes kleinreden. Ich habe ausführlich unter dem Menüpunkt &#8220;Gerichte Gottes&#8221; versucht, die Komplexität der ausstehenden Gerichte darzustellen. </p>
<p>Mit Recht weisen Sie darauf hin, die Gerichtsandrohungen Jesu angemessen zu berücksichtigen.</p>
<p>Die Christenheit hat unterschiedliche Sichtweisen zu einem möglichen Heilsplan Gottes extrahiert. Ich neige in meiner Wahrnehmung zu einer Variante des Dispensationalismus nach Ethelbert William Bullinger. Danach gelten die  Gerichtsdrohungen des vorösterlichen Jesus nur Israel und bedeuten die mögliche Abwesenheit ungerechter Juden vom 1000-jährigen Reich. Dies kann man durchaus schließen aus der Aussage Jesu: Mt 15,24: &#8220;Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.&#8221;</p>
<p>Warnungen vor einer ewigen Quälhölle gibt es weder im Alten Testament noch bei Paulus. Folglich ist es berechtigt, zu überprüfen, ob die Begriffe &#8220;ewig&#8221; und &#8220;Hölle&#8221; in den Evangelien zu recht gebraucht werden.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Tom</p>
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