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	<title>Kommentare zu: Evangelikal??</title>
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	<description>... und noch ein paar weitere Informationen</description>
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		<title>Von: wnp</title>
		<link>http://www.freikirchen.at/2009/06/evangelikal/comment-page-1/#comment-159</link>
		<dc:creator>wnp</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 21:17:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.freikirchen.at/?p=690#comment-159</guid>
		<description>Ich erhebe nirgends den Anspruch, dass &quot;evangelikal&quot; und &quot;wahrer Christ&quot; oder &quot;treuer Christ&quot; dasselbe ist, und daher kann ein roemisch-katholischer Christ selbstverstaendlich ein &quot;wahrer&quot; und &quot;treuer&quot; Christ sein, wenn er Jesus nachfolgt.

Auf eine Diskussion des Patriotismus amerikanischer Evangelikaler (und anderer) lass ich mich hier nicht ein; da liegt manches im argen, andererseits ist es auch nicht so einfach, dass ein Ernstnehmen des Gebots der Feindesliebe zwangslaeufig Militaerdienst ausschliesst.

Solange wir als Menschen unterschiedliche Meinungen, und auch unterschiedliche Sichtweisen des Christseins und der biblischen Botschaft, haben und vertreten, sind Bezeichnungen wie &quot;Evangelikal&quot;, &quot;Evangelisch&quot;, &quot;Katholisch&quot;, aber auch &quot;Gemeinde Christi&quot; und &quot;taeuferisch&quot; nuetzlich und berechtigt. 

Ohne Dich auf bestimmte Positionen einengen zu wollen, hilft es mir, zu verstehen, woher Du kommst, wenn ich weiss, dass Du in deinem Denken taeuferische Elemente und solche von der Gemeinde Christi vereinst. Und vielen anderen hilft es zu verstehen, woher ich komme, wenn ich mich als &quot;evangelikal&quot; bezeichne.

Wenn wir uns einfach &quot;Christen&quot; nennen, weiss der Durchschnittsmensch ueberhaupt nicht, was wir glauben -- denn er selbst, der praktisch nix glaubt, bezeichnet sich auch als Christ -- schliesslich ist er kein Mohammedaner oder Kommunist. Auch ein Strache nennt sich Christ!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erhebe nirgends den Anspruch, dass &#8220;evangelikal&#8221; und &#8220;wahrer Christ&#8221; oder &#8220;treuer Christ&#8221; dasselbe ist, und daher kann ein roemisch-katholischer Christ selbstverstaendlich ein &#8220;wahrer&#8221; und &#8220;treuer&#8221; Christ sein, wenn er Jesus nachfolgt.</p>
<p>Auf eine Diskussion des Patriotismus amerikanischer Evangelikaler (und anderer) lass ich mich hier nicht ein; da liegt manches im argen, andererseits ist es auch nicht so einfach, dass ein Ernstnehmen des Gebots der Feindesliebe zwangslaeufig Militaerdienst ausschliesst.</p>
<p>Solange wir als Menschen unterschiedliche Meinungen, und auch unterschiedliche Sichtweisen des Christseins und der biblischen Botschaft, haben und vertreten, sind Bezeichnungen wie &#8220;Evangelikal&#8221;, &#8220;Evangelisch&#8221;, &#8220;Katholisch&#8221;, aber auch &#8220;Gemeinde Christi&#8221; und &#8220;taeuferisch&#8221; nuetzlich und berechtigt. </p>
<p>Ohne Dich auf bestimmte Positionen einengen zu wollen, hilft es mir, zu verstehen, woher Du kommst, wenn ich weiss, dass Du in deinem Denken taeuferische Elemente und solche von der Gemeinde Christi vereinst. Und vielen anderen hilft es zu verstehen, woher ich komme, wenn ich mich als &#8220;evangelikal&#8221; bezeichne.</p>
<p>Wenn wir uns einfach &#8220;Christen&#8221; nennen, weiss der Durchschnittsmensch ueberhaupt nicht, was wir glauben &#8212; denn er selbst, der praktisch nix glaubt, bezeichnet sich auch als Christ &#8212; schliesslich ist er kein Mohammedaner oder Kommunist. Auch ein Strache nennt sich Christ!</p>
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		<title>Von: wnp</title>
		<link>http://www.freikirchen.at/2009/06/evangelikal/comment-page-1/#comment-158</link>
		<dc:creator>wnp</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 21:14:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich erhebe nirgends den Anspruch, dass &quot;evangelikal&quot; und &quot;wahrer Christ&quot; oder &quot;treuer Christ&quot; dasselbe ist, und daher kann ein roemisch-katholischer Christ selbstverstaendlich ein &quot;wahrer&quot; und &quot;treuer&quot; Christ sein, wenn er Jesus nachfolgt.

Auf eine Diskussion des Patriotismus amerikanischer Evangelikaler (und anderer) lass ich mich hier nicht ein; da liegt manches im argen, andererseits ist es auch nicht so einfach, dass ein Ernstnehmen des Gebots der Feindesliebe zwangslaeufig Militaerdienst ausschliesst.

Solange wir als Menschen unterschiedliche Meinungen, und auch unterschiedliche Sichtweisen des Christseins und der biblischen Botschaft, haben und vertreten, sind Bezeichnungen wie &quot;Evangelikal&quot;, &quot;Evangelisch&quot;, &quot;Katholisch&quot;, aber auch &quot;Gemeinde Christi&quot; und &quot;taeuferisch&quot; nuetzlich und berechtigt. 

Ohne Dich auf bestimmte Positionen einengen zu wollen, hilft es mir, zu verstehen, woher Du kommst, wenn ich weiss, dass Du</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erhebe nirgends den Anspruch, dass &#8220;evangelikal&#8221; und &#8220;wahrer Christ&#8221; oder &#8220;treuer Christ&#8221; dasselbe ist, und daher kann ein roemisch-katholischer Christ selbstverstaendlich ein &#8220;wahrer&#8221; und &#8220;treuer&#8221; Christ sein, wenn er Jesus nachfolgt.</p>
<p>Auf eine Diskussion des Patriotismus amerikanischer Evangelikaler (und anderer) lass ich mich hier nicht ein; da liegt manches im argen, andererseits ist es auch nicht so einfach, dass ein Ernstnehmen des Gebots der Feindesliebe zwangslaeufig Militaerdienst ausschliesst.</p>
<p>Solange wir als Menschen unterschiedliche Meinungen, und auch unterschiedliche Sichtweisen des Christseins und der biblischen Botschaft, haben und vertreten, sind Bezeichnungen wie &#8220;Evangelikal&#8221;, &#8220;Evangelisch&#8221;, &#8220;Katholisch&#8221;, aber auch &#8220;Gemeinde Christi&#8221; und &#8220;taeuferisch&#8221; nuetzlich und berechtigt. </p>
<p>Ohne Dich auf bestimmte Positionen einengen zu wollen, hilft es mir, zu verstehen, woher Du kommst, wenn ich weiss, dass Du</p>
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		<title>Von: Alexander Basnar</title>
		<link>http://www.freikirchen.at/2009/06/evangelikal/comment-page-1/#comment-154</link>
		<dc:creator>Alexander Basnar</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 07:43:07 +0000</pubDate>
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		<description>Brauchen wir den Begriff &quot;evangelikal&quot; wirklich? Angenommen, wir begegnen einem Christen aus der römischen Kirche, der einen ebenso herzlichen Glauben wie wir hat. Ist der dann &quot;evangelikal&quot;? Würde er oder sie sich selbst zu bezeichnen? Eher nicht. Wir würden aber im Gebrauch dieses Begriffs den Eindruck erwecken, ihn für uns vereinnahmen zu wollen - obwohl er doch bereits von Christus vereinnahmt worden ist.

Eine andere Frage: Ist es möglich ein untreuer Evangelikaler und trotzdem ein treuer Christ zu sein? Ich denke schon, vorausgesetzt, dass &quot;evangelikal&quot; ein Bekenntnis, gegründet auf menschlicher Einsicht ist, das aufgrund dessen auch Irrtümer beinhalten kann (bzw. beinhaltet). Ein Beispiel: Viele amerikanische Evangelikale befürworten den Militärdienst und sind &quot;Hurra-Patrioten&quot;. Jemand, der das christliche Gebot der Feindesliebe ernstnimmt, muss hier zwangsläufig aus dem (dortigen) evanglikalen Konsens ausscheren, ist aber (zumindest in diesem Punkt) ein treuer Christ.

Das Etikett &quot;evangelikal&quot; ist also nicht besonders hilfreich, außer um die Gräben, die in der Christenheit bestehen, zu unterstreichen. Wenn es aber darum geht, zwischen wahrhaft gläubigen Christen und Namenschristen, zwischen treuen und lauen Jüngern zu unterscheiden, taugt diese Bezeichnung nicht. Man könnte ebensogut darauf verzichten ... 

Die Welt wird sich auch schwerer tun, uns zu diffamieren, wenn sie ein &quot;Kategoriewort&quot; weniger hat, in das sie uns einordnen kann. &quot;Christ&quot; ist immer noch eher positiv besetzt, und noch ist es eher unüblich, pauschal das Christentum schlecht zu machen.

Indem Christus derselbe ist für Katholiken und Protestanten, ist ein Etikett wie &quot;evangelikal&quot; auch Ihm gegenüber nicht richtig. Ich habe selbst länger gebraucht, das zu verstehen .. Bitte versteh das nicht als herablassende Kritik. Ich will nur anregen, keine Kämpfe zu führen, die nicht die unseren sind. Nicht jede Kritik an den &quot;Evangelikalen&quot; ist unberechtigt, weshalb wir für diese &quot;Marke&quot; auch nicht bedingungslos einstehen sollten. Und wenn die Evangelischen ihre &quot;Eigenmarke&quot; &quot;evangelisch&quot; verteidigen wollen, dann sollen sie (der Herr wird das beurteilen). Der Name &quot;Christ&quot; ist so ziemlich der einzige, der nicht mit konfessionellen Urheberrechten geschützt ist. 

Wenn wir uns jedoch einfach &quot;Christen&quot; nennen, bezeugen wir, dass wir an Christus genmessen werden wollen (und nicht an menschlich-konfessionellen Übereinkünften). Und hier müssen wir alle demütig werden ...

in Ihm verbunden
Alexander</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Brauchen wir den Begriff &#8220;evangelikal&#8221; wirklich? Angenommen, wir begegnen einem Christen aus der römischen Kirche, der einen ebenso herzlichen Glauben wie wir hat. Ist der dann &#8220;evangelikal&#8221;? Würde er oder sie sich selbst zu bezeichnen? Eher nicht. Wir würden aber im Gebrauch dieses Begriffs den Eindruck erwecken, ihn für uns vereinnahmen zu wollen &#8211; obwohl er doch bereits von Christus vereinnahmt worden ist.</p>
<p>Eine andere Frage: Ist es möglich ein untreuer Evangelikaler und trotzdem ein treuer Christ zu sein? Ich denke schon, vorausgesetzt, dass &#8220;evangelikal&#8221; ein Bekenntnis, gegründet auf menschlicher Einsicht ist, das aufgrund dessen auch Irrtümer beinhalten kann (bzw. beinhaltet). Ein Beispiel: Viele amerikanische Evangelikale befürworten den Militärdienst und sind &#8220;Hurra-Patrioten&#8221;. Jemand, der das christliche Gebot der Feindesliebe ernstnimmt, muss hier zwangsläufig aus dem (dortigen) evanglikalen Konsens ausscheren, ist aber (zumindest in diesem Punkt) ein treuer Christ.</p>
<p>Das Etikett &#8220;evangelikal&#8221; ist also nicht besonders hilfreich, außer um die Gräben, die in der Christenheit bestehen, zu unterstreichen. Wenn es aber darum geht, zwischen wahrhaft gläubigen Christen und Namenschristen, zwischen treuen und lauen Jüngern zu unterscheiden, taugt diese Bezeichnung nicht. Man könnte ebensogut darauf verzichten &#8230; </p>
<p>Die Welt wird sich auch schwerer tun, uns zu diffamieren, wenn sie ein &#8220;Kategoriewort&#8221; weniger hat, in das sie uns einordnen kann. &#8220;Christ&#8221; ist immer noch eher positiv besetzt, und noch ist es eher unüblich, pauschal das Christentum schlecht zu machen.</p>
<p>Indem Christus derselbe ist für Katholiken und Protestanten, ist ein Etikett wie &#8220;evangelikal&#8221; auch Ihm gegenüber nicht richtig. Ich habe selbst länger gebraucht, das zu verstehen .. Bitte versteh das nicht als herablassende Kritik. Ich will nur anregen, keine Kämpfe zu führen, die nicht die unseren sind. Nicht jede Kritik an den &#8220;Evangelikalen&#8221; ist unberechtigt, weshalb wir für diese &#8220;Marke&#8221; auch nicht bedingungslos einstehen sollten. Und wenn die Evangelischen ihre &#8220;Eigenmarke&#8221; &#8220;evangelisch&#8221; verteidigen wollen, dann sollen sie (der Herr wird das beurteilen). Der Name &#8220;Christ&#8221; ist so ziemlich der einzige, der nicht mit konfessionellen Urheberrechten geschützt ist. </p>
<p>Wenn wir uns jedoch einfach &#8220;Christen&#8221; nennen, bezeugen wir, dass wir an Christus genmessen werden wollen (und nicht an menschlich-konfessionellen Übereinkünften). Und hier müssen wir alle demütig werden &#8230;</p>
<p>in Ihm verbunden<br />
Alexander</p>
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